FAQ

Fragen, die uns wirklich gestellt werden.

Darunter die unangenehmen. Wo wir etwas nicht anbieten oder abraten, steht das genauso hier wie der Rest.

01 — ZUSAMMENARBEIT & ABLAUF

Wie ein Projekt bei uns läuft

Wir wissen nur, dass irgendwas hakt, aber nicht was genau. Reicht das als Auftrag?

Ja, das ist sogar der übliche Startpunkt. Wir beginnen mit Prozessanalyse und Dokumentation: Wir schauen uns an, wie in Ihrer Kanzlei tatsächlich gearbeitet wird, bevor irgendjemand über Software redet. Oft stellt sich dabei heraus, dass zwei Drittel des Problems Ablauf sind und nur ein Drittel Technik.

Wie läuft das erste Gespräch ab und was sollten wir vorbereiten?

Ein Gespräch von rund 45 Minuten, kostenfrei und unverbindlich. Mitbringen müssen Sie nichts außer dem Ärgernis, das Sie loswerden wollen. Hilfreich ist eine grobe Liste Ihrer Systeme (DATEV-Umgebung, E-Mail, Dokumentenablage) und wer im Haus damit arbeitet.

Was passiert, wenn sich mitten im Projekt herausstellt, dass die ursprüngliche Idee nicht trägt?

Dann sagen wir das, statt sie fertigzubauen. Wir arbeiten in überschaubaren Schritten mit Zwischenständen, die Sie anfassen können, genau damit so etwas früh auffällt und nicht erst bei der Abnahme. Kurskorrektur ist billiger als ein perfekt umgesetzter Irrtum.

Wie viel Zeit kostet uns das intern?

Ehrlich: mehr als null. Für die Prozessaufnahme brauchen wir ein paar Stunden mit den Menschen, die die Arbeit wirklich machen, nicht nur mit der Geschäftsführung. Danach reichen kurze Feedbackrunden zu den Zwischenständen, pro Termin etwa 30 bis 45 Minuten je nach Projektumfang. Alles Technische bleibt bei uns.

Festpreis oder nach Aufwand?

Klar abgrenzbare Pakete wie Webseiten oder einzelne Schnittstellen machen wir auf Festpreis. Fachanwendungen, die sich im Bauen weiterentwickeln, laufen nach Aufwand mit vereinbartem Budgetrahmen und einer Ansage, bevor er gerissen wird. Betrieb und Weiterentwicklung laufen als monatliche Pauschale.

Wie lange dauert so etwas vom ersten Gespräch bis zum Livegang?

Eine Webseite oder eine einzelne Schnittstelle liegt bei 2 bis 4 Wochen. Eine Fachanwendung rechnen wir mit rund 12 Wochen, nutzbar ist sie aber schon nach 8 bis 10 Wochen, statt ein Jahr im Verborgenen zu entstehen. Der größte Zeitfaktor ist selten der Code, sondern wie schnell Entscheidungen aus der Kanzlei zurückkommen.

Und wenn uns nach dem Livegang noch etwas einfällt?

Genau dafür ist der Betrieb da. Kleine Anpassungen laufen in der monatlichen Pauschale mit, größere Erweiterungen bekommen eine eigene Abschätzung, bevor jemand anfängt. Nach ein paar Wochen echtem Arbeiten kommen die besten Ideen ohnehin erst, und das ist kein Fehler im Projekt, sondern der Sinn der Sache.

02 — TECHNIK & BETRIEB

Wo die Daten liegen und was sie schützt

Wo liegen unsere Mandantendaten und wer kommt technisch daran?

Ausschließlich auf Infrastruktur in der EU, DSGVO-konform. Sensible Inhalte liegen mit AES-256 verschlüsselt in der Datenbank, nicht nur die Leitung dorthin ist verschlüsselt. Wer sich ein Backup beschafft, hat damit Zeichensalat und keine Mandantenakte. Zugriff haben nur namentlich berechtigte Personen, und jeder Zugriff landet im Audit-Log.

Mandantenfähig sagen alle. Was heißt das bei euch?

Bei uns ist die Trennung Architektur und keine Filterbedingung in einer Datenbankabfrage. Je nach Anforderung getrennte Arbeitsbereiche oder komplett getrennte Datenbanken pro Mandant. Der Unterschied fällt genau dann auf, wenn ein Fehler passiert: Ein vergessener Filter zeigt fremde Daten, eine getrennte Datenbank kann das gar nicht.

Passkeys und Hardware-Schlüssel klingen gut. Wie kompliziert wird das für Kollegen, die keine IT-Menschen sind?

In der Praxis einfacher als das bisherige Passwortregime: einmal einrichten, danach Fingerabdruck, Stick antippen oder kurz ins Handy schauen. Das Gesicht tippt man dabei übrigens nicht an, das haben wir extra getestet, es funktioniert auch so. Wir richten alles ein, schulen das Team und halten für die Übergangszeit einen zweiten Weg offen. Erfahrungsgemäß sind die größten Skeptiker nach zwei Wochen die lautesten Fans.

Wir arbeiten mit DATEV. Wie tief geht eure Integration wirklich?

So tief, wie DATEV es offiziell zulässt, und keinen Zentimeter darüber hinaus in Bastellösungen. fbz-connect verbindet Kanzlei und Mandanten mit dem DATEV-Umfeld, weitere Schnittstellen zu E-Mail, Kalender und SSO bauen wir passend zu Ihrer Landschaft. Was geht und was nicht, sagen wir vor dem Angebot, nicht danach.

Was passiert bei einem Sicherheitsvorfall und wer meldet innerhalb der 72 Stunden?

Wir haben einen definierten Ablauf: erkennen, eindämmen, informieren, aufarbeiten. Als Auftragsverarbeiter melden wir den Vorfall unverzüglich an Sie, die Meldung an die Aufsichtsbehörde macht die Kanzlei als Verantwortlicher. Wir liefern Fakten, Logs und Zeitlinie, damit Sie nicht raten müssen.

Ein Kollege geht, oder eine Prüfung steht an: Kommen wir an die Protokolle?

Ja. Alle Systeme führen lückenlose Audit-Logs darüber, wer wann was gesehen oder geändert hat. Sie können sie in der Anwendung einsehen und für Prüfer exportieren. Löschbar sind sie bewusst nicht, auch nicht von uns.

Setzt ihr KI beim Programmieren ein?

Ja, offen gesagt. KI beschleunigt bei uns das Schreiben von Code, sie entscheidet aber nichts allein und geht nirgends ungeprüft in Betrieb. Jede Zeile durchläuft die Prüfung durch einen Entwickler, dazu schreiben wir für alle Anwendungen mehrfache Testmodule, die genau diese Stellen absichern. Zusätzlich läuft der gesamte Code gegen automatisierte Sicherheits- und Qualitätsprüfungen, ausgerichtet an den aktuellen Entwicklungsrichtlinien und den Sicherheitsvorgaben des BSI. Am Ende zählt nicht, womit Code entstanden ist, sondern was er aushält.

Müssen wir dafür etwas installieren, und läuft das auch auf dem Handy?

Nichts installieren, nichts ausrollen lassen. Unsere Anwendungen sind Progressive Web Apps: Sie laufen im Browser und lassen sich auf Wunsch wie eine App auf Desktop oder Handy ablegen. Updates kommen damit für alle gleichzeitig, ohne dass jemand durch die Büros läuft.

03 — PRODUKTE & ABGRENZUNG

Was passt, und was wir nicht machen

Wann nehmen wir eines eurer Produkte und wann bauen wir individuell?

Faustregel: Trifft ein bestehendes Produkt Ihren Ablauf zu rund achtzig Prozent, nehmen wir das Produkt und passen den Rest an. Erst darunter lohnt Individualentwicklung. Wir sagen Ihnen das im Erstgespräch, auch wenn dabei das kleinere Angebot herauskommt.

Wir haben Microsoft 365 und Teams. Warum dann FBZ Teams?

Weil FBZ Teams nicht Chat gegen Chat antritt, sondern Projekte, Aufgaben, Dokumente, Kalender und Kommunikation im Kanzleikontext zusammenhält, mandantenfähig von Grund auf. Läuft Ihre Welt in Microsoft rund, sagen wir das und binden uns per SSO an, statt Ihnen ein zweites Tool zu verkaufen.

Ihr verschenkt email2pdf. Wo ist der Haken?

Es gibt keinen: kein Konto, keine Datenweitergabe, keine Werbung, DSGVO-konform. Es ist ein kleines Werkzeug gegen ein tägliches Ärgernis und ganz nebenbei eine Arbeitsprobe, wie wir mit Daten umgehen. Wer danach mehr braucht, weiß, wo wir wohnen.

Wir haben schon ein Ticketsystem. Warum sollten wir wechseln?

Vielleicht gar nicht. fbz-ticket lohnt sich, wenn Ihr System die Mandantenkommunikation per E-Mail-Threading nicht sauber abbildet, keine echte Trennung nach Mandanten kennt oder die Daten außerhalb der EU liegen. Trifft nichts davon zu, bleiben Sie besser, wo Sie sind.

TaxTwo rechnet Vorabpauschalen. Kommt da noch mehr?

TaxTwo ist als Plattform für wiederkehrende Rechenstrecken gebaut, die Vorabpauschale nach § 18 InvStG ist der erste Anwendungsfall. Weitere Bausteine entstehen dort, wo Kanzleien uns sagen, dass sie jedes Jahr dasselbe von Hand rechnen. Wünsche aus dem Kundenkreis haben Vorrang vor unserer Roadmap.

Was macht ihr ausdrücklich nicht?

Wir sind keine allgemeine IT-Betreuung: keine Arbeitsplatzhardware, keine Druckerprobleme, keine Telefonanlagen. Wir bauen auch keine Branchenlösungen für Zahnärzte oder Handwerk, weil Spezialisierung nur trägt, wenn man sie durchhält. Für alles daneben empfehlen wir gern jemanden, der es besser kann.

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